Bustour ins Freilichtmuseum Kommern
Am 12. September fand unsere traditionelle Bustour statt
Pünktlich um 10:00 Uhr startet der Bus aus Thielenbruch.
Unsere Vorsitzende Rena von Leliwa begrüßt die Mitreisenden und informiert über
einige organisatorische Inhalte für den Tag.
Ihre Tochter Flora versorgt dieTeilnehmer mit Süßigkeiten, während zwei Kladden zur
Auswahl des Abendessens durch die Reihen gereicht werden.
Der Bus steuert den neuen Eingang des Freilichtmuseums an.
Der Aufstieg zum Eingang führt zum Museumsgeschäft, wo wir uns in zwei Gruppen
aufteilen.
Für diejenigen, denen der Aufstieg bereits zu anstrengend war, wurde ein Taxi-Transfer
zum Treffpunkt am Marktplatz Rheinland organisiert.
1. Allgemeine Führung:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren Wissenswertes über die Wohn- und
Arbeitsverhältnisse der Landbevölkerung und die letzten 500 Jahre rheinischer
Alltagsgeschichte. Vier regionale Baugruppen zeigen Bauernhäuser, Ställe, Scheunen
und andere Speicherbauten, Werkstätten, aber auch Windmühlen, eine
wasserbetriebene Sägemühle, eine Dorfschule und ein Gemeindebackhaus.
2. Führung über den Marktplatz Rheinland:
Die fünfte Baugruppe, der Marktplatz Rheinland, widmet sich der Zeit zwischen 1945
und 1990. Die städtebauliche Entwicklung des ländlichen Raumes ist in dieser
Zeitspanne verbunden mit der Auflösung der traditionellen regionalen Bauweisen, die
das Orts- und Landschaftsbild bis in das 19. Jahrhundert prägten. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer entdecken hier die unterschiedlichsten Wohn- und Lebensverhältnisse:
von der Notunterkunft bis zum schicken Bungalow aus der Wirtschaftswunderzeit. Und
sie begeben sich auf eine Reise in ihre eigene Biografie oder die ihrer Eltern und
Großeltern. Kurioses Beispiel ist hier das Fertighaus, welches seinerzeit über den
Quelle-Katalog bestellt werden konnte. Nicht wenige Einrichtungsgegenstände kamen
uns aus den eigenen Haushalten noch sehr bekannt vor.
Zu der Milchbar am Marktplatz Rheinland erfuhren wir, dass sie aus Brühl stammt und
dort zu einer Rocker- bzw. Musik-Bar umfunktioniert wurde. Das ging soweit, dass die
Rocker damals für die Benutzung des Bürgersteigs vor dem Gebäude eine
Benutzungsgebühr erhoben. Nettes Detail: An dieser Stelle hat das Museum alte
"Parkuhren" platziert (ob das eine Anspielung auf diese Benutzungsgebühr sein sollte,
wurde nicht bestätigt)
Nach den Führungen erkundeten wir die Ausstellung "WirRheinländer" in der
WirRheinländer-Halle auf eigene Faust und/oder besichtigten weitere Teile des
Museumsgeländes.
Danielshof in Alt-Kaster
Im Anschluss an den Museumsbesuch fuhren wir mit dem Bus nach Alt Kaster zum
Danielshof.
Marion Großi gab uns einen kurzen Überblick zu Alt Kaster und führte eine kleine
Besichtigungstour an, während ein Teil der Gruppe unsere reservierten Plätze im
Danielshof einnahm.
Im von einer großen Kastanie dominierten Innenhof bekamen wir das vorbestellte
Abendessen und ließen das Erlebte Revue passieren.
Gegen 21:00 Uhr kehrten wir alle wohlbehalten nach Thielenbruch zurück.